Aktualiesrt am 16.07.2019

Veteranen FC Kollbrunn-Rikon


Rückblende Tschütteler 1998 - 2006

Die grosse Teilnahme am geschehen der Veteranenmannschaft zeigt, dass nicht allein der Fussball als Motivation zählt, mit dabei zu sein. Im geselligen Kreis werden anregende Diskussionen über das sportliche, aber auch politische und allgemeine geschehen geführt, persönliche Zukunftspläne erzählt, berufliche Erfahrungen ausgetauscht und mancher holt sich auch gute Tipps für die Ferienplanung oder in gesundheitlichen Angelegenheiten. Gerade die Gesundheit ist ein viel diskutiertes und aktuelles Thema, hat doch mancher im Fussballsport seine bebechen und ist froh, ohne grössere Beschwerden seine sportliche Fitness auch im Alltag und Beruf einsetzen zu können. Es ist auch ein Bemühen der Führung der Veteranenabteilung, sportliche Misserfolge mit ungezwungenen und fröhlichen Anlässen zu kompensieren, damit die Veteranen ihrem Hobby Fussball noch viele Jahre treu bleiben werden.


Tschütteler Ausgabe 1, Vorrunde 1998/1999

Der Saisonrückblick ist schnell erzählt. Leider konnten aufgrund zu vielen Abwesenden nicht alle Spiele bestritten werden und somit belegten die Veteranen in der Gruppe 6 von sieben Mannschaften den mittelmässigen vierten Rang. Trotzdem können wir auf eine Spielzeit mit einigen gelungenen Anlässen zurückblicken und wir möchten Heinz Vollmer für seine geleisteten Arbeiten herzlich danken.

 

Als Saisonabschluss wurde eine Reise ins nahegelegene Schwarzwaldgebiet organisiert. Ein besonderer Genuss war die Dampf-Fahrt durch das wildromantische Wutachtal. Die im Volksmund „Sauschwänzlebahn“ genannte Strecke führt von Blumberg über grossartige Viadukte, idyllische Dörfer sowie Deutschlands einziger Kreiskehrtunnel nach ins 26 km entfernte Weizen. Weiter ging es mit dem Bus nach Donaueschingen und Stuttgart. Dort begab man sich auf eine kleine Schiff­fahrt auf dem Neckar, der mit seinen vielen Schleusen wiederum auf grosse Ingenieurbaukunst hinweist. Auch das kulinarische kam nicht zu kurz und bei vielen schwäbischen Köstlichkeiten fand man genügend Zeit, um die abgelaufene Saison zu diskutieren, die bevorstehende Fussball-WM zeitlich zu planen und vor allem die Geselligkeit zu geniessen.

 

Ausblick: Die neue Saison begann am 22. Juli 1998 unter der neuen Führung des Trainerduos Kurt Cattaneo und Aldo Frei. Nachdem die letzte Spielzeit nicht ohne personelle Schwierigkeiten über die Bühne gebracht wurde, unternahm man alles, den Kader zu vergrössern. Nicht weniger als 20 Spieler konnten angespornt werden, darunter einige ehemalige, nochmals die Fussballschuhe zu schnüren um auf Torjagt zu gehen. Als weitere Massnahme wurde der Antrag des FCKR-Senioerenobmanns durch den Fussballverband Region Zürich bewilligt, die Veteranen wieder in der „Winterthurer-Gruppe“ einzuteilen. Dadurch entfallen bei Auswärtsspielen lange Anfahrtswege und ein grosser Zeitaufwand. Im Trainigsbetrieb wird vermehrt auf spielerische Elemente geachtet, ohne Ausdauer-, Kraft- und Beweglichkeitsübungen zu vernachlässigen. Um ausserhalb des Spielgeschehens die kameradschaft und somit das Mannschafts- und Clubgeschehen zu fördern werden auch verschiedene Anlässe organisiert wie das Plauschsspiel gegen die FCKR-Senioren, eine zweitägige Herbstreise, der traditionelle Kegelabend sowie als Start zur Rückrunde ein Skiweekend im Toggenburg. Dies alles soll dazu beitragen, eine abwechslunsreiche und attraktive Saison zu gestalten. Die beiden Trainer hoffen damit, die Begeisterung für den Veteranenfussball neu zu entfachen und die immer mehr aufkommende Bewegungsarmut der Spieler zu stoppen.

Die Veteranen wünschen allen Junioren, Aktivspielern, Trainer und Vorstandsmitgliedern spannende, erfolgreiche und heitere Stunden im Fussballclub Kollbrunn Rikon.

Tschütteler Ausgabe 2, Vorrunde 1998/1999

Die Fussballer der Veteranenmannschaft blicken auf eine, wenn auch nicht in sportlicher Hinsicht, gelungene und schöne Vorrunde zurück. In fünf Spielen ergatterten sie lediglich fünf Punkte und sind daher eher in den hinteren Region der Tabelle zu finden. Niederlagen vergessen und sich an den wenigen aber glorreichen erkämpften Punkten freuen hiess das Motto. Die erhöhte Bereitschaft für eine härtere Trainingsart schlug leider (oder deswegen) nicht ein, trotzdem bekam der auf den Barca-Methoden basierende Coach Küde Cattaneo nur Lob für sein abwechslungs- und anforderungsreiches Training. Ebenfalls erfreulich war der Trainingsbesuch und an den Spielen waren die vorhandenen 15 Trikots (wer hat die Nr. 16 geklaut?) zu wenig um alle fussballhungrigen Spieler einzukleiden.

Einmal mehr war die Veteranenreise der absolute Höhepunkt. Von Manfred Federlein organisiert, von Bruno Moser transportiert, fuhren wir bei herrlichem Sonnenschein Richtung Süden. Nach einer angenehmen Fahrt war beim Tunnelausgang Airolo ein böses erwachen. Regen, Regen und nochmals Regen in der Sonnenstube Tessin. Die gute Laune behielten wir aber trotzdem und nach einem kleinen Lapsus der Reiseleitung waren die Betreiber der MG-Bahn bereit, eine Extrafahrt einzuschalten und uns auf den nebligen Gipfel des Monte Generoso zu transportieren. Dort wurde der Hunger  mit einem guten Mittagessen vertrieben und wir waren bereit, den ca. zweistündigen Marsch, manche unfreiwillig, nach Mendrisio unter die Füsse zu nehmen. Für viele war es eine Tortur die schöne Gegend bei jetzt schönstem Herbstwetter entlang den Geleisen der Bahn, man wollte kein Risiko eingehen wählte die kürzeste Route, zu geniessen. Von Mendrisio-Statione ging es weiter ins Hotel Meister und nach einer kurzen Ruhepause ins Grotto „San Salvatore“. Dort genossen alle die südländischen, kulinarischen Spezialitäen, sowie die Gemütlichkeit. Auch der Vino Rosso schmeckte nach einem so anstrengenden Tag wie kaum zuvor. Am zweiten Tag der Reise stand eine Schiffahrt von Lugano Paradiso nach dem malerischen Gandria auf dem Programm. Bei ruhiger See bewunderte man das bewölkte Panorama rund um den Lago di Lugano. Nur schade, dass die versprochene Aussicht auch heute nur auf den Postkarten zu sehen war. Auf der Heimreise gab es einen kurzen Abstecher ins Restaurant Ochsen Näfels, wo uns ein weiterer Gönner, Elio aus St. Moritz, uns zu einem grossen Zvieriplättli eingeladen hatte. So kamen wir wie immer, mit einem kleinen Wadenspanner, aber ausgeruht und wohlerhalten nach Winterthur zurück.

An dieser Stelle möchten wir den Reiseleitern Manfred Federlein sowie Käpten und Sponsor Bruno Moser nochmals für alles herzlich danken. Einen besonderen Dank gilt auch Gusti Urban für seine gute Betreuung der Senioren- und Veteranenabteilung sowie den Platzwarten in Kollbrunn und Rikon.

Zum Schluss wünschen wir allen Freunden, Vorstandsmitgliedern und Spielern des FCKR ein schönes und friedvolles Weihnachtsfest, einen zünftigen aber guten Rutsch ins neue Jahr mit viel Freude und Gesundheit.

Tschütteler Ausgabe 3, Rückrunde 1998/1999

Für die Veteranenmannschaft verlief die Vorbereitungsphase zur Rückrunde recht harzig. Da bei winterlichen Platzverhältnissen nicht auf dem Fussballplatz Kollbrunn trainiert werden kann, ist es nicht jedermanns Sache, dass in der alten Turnhalle Rikon stattfindende Training im vollen Umfang zu absolvieren. Trotzdem nahmen die meisten Spieler, wenn auch nicht alle regelmässig, am Mittwochstraining teil. Gesundheitliche, meist Rücken- oder Gelenkprobleme, zwangen einige Spieler die Trainings recht vorsichtig oder mindestens locker anzugehen. Beim Einlaufen, dass heisst beim Versuch alle Gliedmassen wieder einmal zu bewegen um die Muskulatur aufzuwärmen, war schnell zu sehen, wer in seiner Freizeit noch weiteren Sport betreibt. Bei den eigentlichen Fussballeinheiten war der Trainingsfleiss aber gross, und jeder gab sein letztes um sich bei Trainer Küde Cattaneo für das Startspiel zur Rückrunde zu empfehlen. Leider konnte man vor dem Auftaktmatch kein Freundschaftsspiel bestreiten und nur einmal im freien Trainieren, da man Geduld üben musste, bis auch die letzten Eisklumpen im Dusch-Infrasystem aufgetaut waren.

Nun, am 26. März 1999 war es soweit und unser Angstgegner Volketswil bekam unsere angeborene Hartnäckigkeit zu spüren. Die Verteidigung ging robust zur Sache, das Mittelfeld bemühte sich nach hinten wie nach vorne abzusichern und der Zweimannsturm wirbelte manchmal mehr als die elf Gegenspieler durcheinander. Speziell zu erwähnen ist der Mann zwischen den Pfosten. Wie ein Tiger versuchte er, den anvisierten Punkt zu retten und glänzte mit ein paar Prachtsparaden. Trotzdem vermochten wir das Glück nicht vollends auf unsere Seite zu zwingen und mussten bei einem äusserst fairen Spiel der Mannschaft aus Volketswil zum 2:0 Sieg gratulieren.

Sind wieder alle Kämpen fit und fallen die Feier- und Ferientage nicht ausgerechnet auf einen Spieltag, der den einen oder anderen unserer 18 Spielmacher zur Abwesenheit zwingt, wird es uns sicher gelingen, die erhofften Punkte mit grossem Kampf- und Taemgeist einzufahren.

Für die Rückrunde wünschen wir allen Mannschaften viel Freude, Erfolg und eine volle Punktzahl.

Küde und Aldo


Tschütteler Ausgabe 1, Vorrunde 1999/2000

Im Jahr der Jahrtausendwende fallen viele Feste. Es verspricht ein Jahreswechsel der Superlative, eine Hoffnungsvolle Zeit für alle Menschen dieser Erde. Nur nicht die Fehler der vergangenen hundert Jahre wiederholen. Nicht alles, aber vieles spricht für eine bessere Zukunft.

In der Mannschaft der Veteranen sehen wir allem nicht unbeteiligt, aber mit einer gewissen Gelassenheit entgegen. Noch mehr alls je zuvor haben wir den sehnlichsten Wunsch, die Kameradschaft zu fördern, das Persönliche zu pflegen, die gemeinsamen Stunden sportlich und mit viel Humor zu verbringen. Damit verfolgen wir das erstrebenswerte Ziel, auch in der Niederlage Grösse zu zeigen. Niederlagen, die in der vergangen Saison manchmal durch viel Pech im Spiel, aber auch durch Verletzungen von Aktivspielern erfolgten.

Ein kurzer Rückblick zeigt jedoch, dass die Moral der Mannschaft nie angeschlagen war, waren doch bei den vergnüglichen Anlässen alle mit viel Begeisterung dabei. Zwei Highligts der Aktivitäten waren das Cokart-Spektakel im Tempodrom auf dem Sulzerareal und der Ausflug ins nahe gelegene Bregenz. Einmal wie Alesi, Schumi und Co., ohne Tempolimit, nur Zentimeter über dem Asphalt sitzend, mit hoher Geschwindigkeit durch die engen Kurven flitzen, ein Erlebnis, das alle um Jahre jünger werden lies. Dann, ein paar Wochen später, an einem wunderschönen Tag, genoss man die herrliche Aussicht hoch über Bregenz hinab auf den Bodensee. Die Geselligkeit war ein weitersmal Trumpf und bei den kulinarischen Köstlichkeiten vergass man sogar das wenig berauschende Punktekonto der abgelaufenen Saison.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich es nicht unterlassen, nochmals allen Spielern zu danken. Dem Trainer Kurt Cattaneo, dass er es immer verstand, mit viel telefonischem Aufwand ein komplettes Team zu organisieren und den Gönnern und Sponsoren für die grosszügige Unterstützung der Veteranenreisekasse.

In der neuen Saison können wir ein paar bekannte Gesichter bei den Veteranen begrüssen. Spieler, die den Schritt zu den Veteranen wagen. Es sei nur soviel versprochen. Der Trainer und seine Helfer werden alles unternehmen, dass sie den Schritt in eine neue und doch altbekannte Mannschaft nicht bereuen müssen.

Für die Saison 1999/2000 wünschen wir allen Spielern des FCKR Gesundheit, viel Freude, grossen Erfolg und eine volle Punktzahl.

 

Tschütteler Ausgabe 2, Vorrunde 1999/2000

Die Saison der Veteranen 1999/2000 begann Ende Juli 1999. Bei der ersten Zusammenkunft auf dem Sportplatz Liebenau konnten auch vier Neuzugänge, die den Schritt von den Senioren zu den Veteranen tätigten, begrüsst werden. Somit zählt man auf der Mannschaftsliste 22 Spieler. Der Trainingseifer war bemerkenswert und die Zuversicht, mit spielerischen Mitteln Punkte zu ergattern, war gross. Leider wurden diese Hoffnungen nicht erfüllt, konnten doch lediglich zwei Spiele unentschieden gespielt werden und fünfmal ging man als Verlierer vom Platz (ein Spiel ist noch ausstehend). Damit war man in der Tabelle von 9 Mannschaften mit enttäuschenden zwei Punkten, einem Torverhältnis von 7:25, lediglich auf dem achten Platz klassiert. Sofort wurden bei einer Team-Aussprache mit einem unzufriedenen Veteranenobmann Massnahmen für die Rückrunde getroffen um diesen misslichen Zustand zu ändern. Die Stühle der beiden Trainer K. Catteneo und A. Frei wackelten, fielen aber (noch) nicht. Sie wurden vom FC K-R Präsidenten B. Vollmer gestützt und der Vorstand stellte Ihnen für die Rückrunde zwei Wärmejacken zur Verfügung, dafür herzlichen Dank. Auf den Wunsch, die Trainingseinheiten zu intensivieren, wird das Trainergespann eingehen und in der Rückrunde weht nun ein anderer Wind. Die Trainingseinheiten werden härter, damit die Spiele der Rückrund mit einer guten körperlichen Fitness und mit vollem Elan in Angriff genommen werden können.

Es gibt aber auch erfreuliche Dinge zu berichten. Als die neun reisefreudigen Veteranen am Freitag, den 3. September 1999, das Flugzeug nach Kopenhagen bestiegen, wussten sie noch nicht, dass ihnen ein prachtvolles und heisses Wochenende bevorstand, war doch nur strahlend blauer Himmel zu sehen und die Tagestemperatur stieg für dänische Verhältnisse auf aussergewönliche 27°. Am Samstag genoss man eine interessante Stadtrundfahrt, auf der alle Sehenswürdigkeiten dieser Stadt besichtigt wurden, wie den alten Fischerhafen mit seinen wunderschönen Hausfassaden, die weltberühmte Meerjungfrau, den majestätischen Königspalast sowie eine lebhafte, aber teure City. Nur der Fussball der Schweizer Nati war nicht so toll. Trotzdem herrschte, mit 40'000 Zuschauern prallvollen Stadion, eine freundschaftliche und begeisternde Atmosphäre. Am Sonntag bestieg man eines der vielen Touristen-schiffe und genoss das gemütliche Zusammensein. Schade. dass die zuvor geschmiedeten Pläne für die EM 2000 ins dänische Wasser vielen.

An dieser Stelle möchte das Trainergespann allen Spielern für ihr Engagement und kollegiales Verhalten vielmals danken. Einen grossen Dank gilt auch dem Seniorenobmann Gusti Urban und dem gesamten Vorstand mit ihren Helfern für einen reibungslosen Ablauf des Spielbetriebes, im und um den FC K-R!

Wir wünschen allen Spielern und Ihren Familien ein schönes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Für die Rückrunde der Saison 1999/2000 allen Mannschaften des FC K-R viel Freude, Erfolg und eine volle Punktzahl. 

 

Tschütteler Ausgabe 3, Rückrunde 1999/2000

Noch fallen die letzten Schneeflocken und mancher Veteran wünscht sich bei diesem Aprilwetter ein anderes Hobby zu frönen, als im tiefen Morast dem Ball die gewünschte Richtung zu geben. Aber die schönen Frühlingstage kommen bestimmt und mit ihm der Spass, im Freien zu trainieren und die Spiele bei angenehmen Temperaturen austragen zu können.

Die Vorbereitung zur Rückrunde gestaltete sich in den Hallentrainings abwechslungsreich. Es wurde darauf geachtet, dass alle Muskelgruppen beansprucht wurden, die Beweglichkeit gefördert aber die spielerischen Elemente trotzdem nicht zu kurz kamen. Somit gehen die Veteranen frisch und munter in die Spiele der Rückrunde, in der Hoffnung, den mageren zwei Pünktchen der Vorrunde noch ein paar anzuhängen.

Die traditionelle Abschlussreise der Saison 1999/2000 führt uns im Mai dieses Jahres nach Deutschland. Die 15 köpfige Reisegesellschaft beginnt mit der Fahrt im ICE nach der Wirtschaftsmetropole Frankfurt. Unter der kompetenten Führung von Manfred Fedederlein werden Museen und Sehenswürdigkeiten besucht und auch ein Fussballspiel der 1. Bundesliga im frankfurter Waldstadion ist organisiert.

 

Die grosse Teilnahme am geschehen der Veteranenmannschaft zeigt, dass nicht allein der Fussball als Motivation zählt, mit dabei zu sein. Im geselligen Kreis werden anregende Diskussionen über das sportliche, aber auch politische und allgemeine geschehen geführt, persönliche Zukunftspläne erzählt, berufliche Erfahrungen ausgetauscht und mancher holt sich auch gute Tips für die Ferienplanung oder in gesundheitlichen Angelegenheiten. Gerade die Gesundheit ist ein viel diskutiertes und aktuelles Thema, hat doch mancher im Fussballsport seine bebechen und ist froh, ohne grössere Beschwerden seine sportliche Fitness auch im Alltag und Beruf einsetzen zu können. Es ist auch ein Bemühen der Führung der Veteranenabteilung, sportliche Misserfolge mit ungezwungenen und fröhlichen Anlässen zu kompensieren, damit die Veteranen ihrem Hobby Fussball noch viele Jahre treu bleiben werden.

In diesem Sinne wünschen wir allen Spielern und Ihren Familien ein schönes Jahr. Für die Rückrunde der Saison 1999/2000 allen Mannschaften viel Freude und Erfolg.


Tschütteler Ausgabe 1, Vorrunde 2000/2001

Jeden Mittwoch begeben sich die Veteranen ins Training. Zur Zeit geniessen sie fussballerisch die Winterpause und vergnügen sich mit Hallenfussball. Nach einer enttäuschenden Vorrunde geht es weniger darum, seine Fitness aufrecht zu erhalten, als den Alltag zu vergessen und die Kameradschaft zu pflegen. Trotzdem sind sich viele, nicht alle, einig, ohne den Fussball wäre die Bewegungsarmut noch grösser. Die meisten sind in einem Alter, indem es ihnen schwerfällt, sich neben der Arbeit noch aktiv sportlich zu betätigen um nur schon bei den Veteranen „Höchstleistungen“ zu erbringen. Selten steht eine Mannschaft auf dem Platz die ohne gesundheitliche Beschwerden voll zur Sache gehen kann. Erstaunlicherweise sind die jüngeren verletzungsanfälliger als die älteren, bestandenen Spieler. Mancher 40er kommt beim Einsatzwillen und Engagement eines älteren Fussballkollegen ins Staunen, wenn er ihm den Ball routiniert wegschnappt, danach umdrippelt und locker in die Maschen haut. 

Auch diesen Herbst stand eine professionell organisierte Reise auf dem Programm. Diesmal führte uns der mit viel Spannung erwartete Ausflug ins Wallis. Bei traumhaften Wetter fuhren 18 Veteranen mit einem bis auf den letzten Platz gefüllten Kleinbus nach Leuk. Nach einem feinen Mittagessen im Restaurant der walliser Stimmungskannone ........ war ein Fussmarsch durch die endlos erscheinenden Rebberge nach Sierre angesagt. Bei sommerlichen Temperaturen kam jede Rast gelegen.

Fortsetzung folgt (siehe Tschütteler) / FRA

Tschütteler Ausgabe 2, Vorrunde 2000/2001

Tschütteler Ausgabe 3, Rückrunde 2000/2001

Hamburg .................

 

 

 

 

 

 

 


Tschütteler Ausgabe 1, Vorrunde 2001/2002

Tschütteler Ausgabe 2, Vorrunde 2001/2002

Tschütteler Ausgabe 3, Rückrunde 2001/2002


Tschütteler Ausgabe 1, Vorrunde 2002/2003

 Mit zahlreichen, bedeutenden Ereignissen verbunden, ging ein Fussballjahr vorüber wel­ches Anlass gibt, wiederum mit der bewährten Mannschaftsführung Peter Felix und Bruno Moser in die neue Fussballsaison 2002/2003 zu steigen. An der letzten Teamsitzung konnte man auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Fussballerisch konnte gegenüber dem Vorjahr eine deutliche Steigerung festgestellt werden und man  belegte in der Schlusstabelle einen guten fünften Rang mit beachtlichen 18 Punkten. In punkto Anlässe und Geselligkeit bleiben die Veteranen weiterhin Spitzenklasse. Einer wunderschönen Herbstreise ins Wallis in der Umgebung von Aigle folgten wei­tere spannende Anlässe wie Kegel- und Jassabend, das Hallenturnier in Seuzach sowie vielen anregenden Diskussionen, die Fussball-WM lässt Grüssen, nach intensiven und abwechslungsrei­chen Trainings. Besonders gefallen fanden die Veteranen am Aquafit und die Anzahl der Lektio­nen werden auf Wunsch vieler erweitert. Als Höhe­punkt der Saison war die perfekt organisierte Städtereise nach Berlin. Das für die neue Saison kein einziger Spielerabgang zu verzeichnen ist, ist Beweis genug, dass in der Veteranen­mannschaft die Chemie stimmt und die wenigen fussballerischen Defizite nicht von gros­ser Bedeutung sind. Unter der erwähnten Mannschaftsführung und der Unterstützung aller steht einer attraktiven neuen Saison nichts im Wege. An dieser Stelle danken wir auch dem gesamten Vorstand des FCKR, die für einen Reibungslosen Ablauf des Spielbetrie­bes und noch viel mehr besorgt sind und uns das Hobby „tschutten bis zum umfallen“ erst ermöglichen.

Reisebericht Berlin

Berlin ist eine Stadt voller Sehenswürdigkeiten. Altbekannte Wahrzeichen sowie die vielen Neubauten sind ein Muss für jeden Besucher. Alexanderplatz, Brandenburger Tor, Check­point Charlie, Berliner Mauer, KaDeWe, Siegessäule, Reichstagsgebäude, Unter den Lin­den, Berliner Dom, Kurfürstendamm, Sony Center am Potsdamer Platz gehören zu den Touristenfavoriten. Mit der Besichtigung dieser historischen Gebäuden sowie der imposanten, modernen Architektur, die alle 15 Reisefreudigen Veteranen auf der viertägigen Städtereise anfangs Juni beeindruckten, war die Reise bei schönstem Wetter ein einzigarti­ges Erlebnis.

Mit Bahn, Lufthansa und Bus verlief die neun­stündige Hin- wie Rückfahrt ohne Probleme. Organisator und Reiseleiter Manfred Federlein hatte die Gruppe hervorragend über die Stadt Berlin informiert. Jedermann fand sich sofort in der Grosstadt zurecht. Reiseerfahrene gingen gezielt mit U- oder S-Bahn von einer zur anderen Sehenswürdigkeit. Andere scheuten die langen Wege nicht, gemütlich, aber ziel­strebig, mit vielen aufregenden Diskussionen verbunden, wurde die Stadt zu Fuss besich­tigt

Gelegenheit, Geschichte und Geschehnisse Berlins der letzten 50 Jahre zu verfolgen, gab es im Mauermu­seum, im Haus am Checkpoint Charlie. Das Reichstagsgebäude ist eines der imposantesten Prunkstücke Berliner Architektur. Besonders die begehbare Glaskuppel ist durch die Lichtkonzeption mittels Spiegel faszinierenden. Zu den beeindruckendsten Neubauten Berlins gehört das Sony Center am Potsdamerplatz. Es entstand ein gigantisches Dienstleistungszentrum mit Hotels, Restaurants, Theater, Spielcasino und vieles mehr. Unter einem riesigen, gläsernen Zeltdach, das die Gebäude miteinander verbindet, finden sich bei Veranstaltungen mehrere tausend Leute ein.

Neben all diesen interessanten Sehenswürdigkeiten und Besichtigungstouren fand man auch Zeit, die Kameradschaft zu pflegen. Jeweils kurzfristig wurde ein Speiselokal gefun­den, um die kulinarischen Köstlichkeiten zu geniessen und gemeinsam den Abend in Angriff zu nehmen. An dieser Stelle dan­ken wir Manf und unserem Trainergespann Bruno und Peter nochmals für die hervorra­gend organisierte und geleitete Reise.

Für die Saison 2002/2003 wünschen wir allen „Machern“ und Spieler des FCKR Gesund­heit, viel Freude und Erfolg.

 

Tschütteler Ausgabe 2, Vorrunde 2002/2003

Zuversichtlich und mit einer kompakten Veteranenmannschaft wurde die Vorrunde der Saison 2002/03 in Angriff genommen. Aber schon in den ersten Meisterschaftsspielen zeigte sich, dass das Spielglück der letzten Saison nicht mehr vorhanden war. Gegen gleichstarke Mannschaften wurden individuelle, katastrophale Abwehrfehler erbarmungslos ausgenützt. So konnte sich bei der knappen 3:2 Niederlage gegen Seuzach sogar der „Schnurri der Nation“, Beni Turnheer, als Torschütze feiern lassen. Für FCKR-Sponsor und Trainer Bruno Moser die beste Werbung. Im Spiel gegen den FC Wald kam es noch schlimmer. Keine Minute vor Spielende lagen die FCKR-Veteranen noch 4:3 in Führung. Aber das Endresultat war kaum fassbar. Zu stürmisch und disziplinlos agierten gemäss Trainer H. Vollmer die Verteidiger, was zur Folge hatte, dass auch dieses Spiel mit 5:4 verloren ging. Um die Vorrunde nicht als Tabellenletzter zu beenden, musste noch ein Sieg mit drei Punkten erzielt werden. Mit einer einwandfreien Leistung konnte im Dorfderby gegen den spielstarken FC Turbenthal und unter dem diktat von Trainer P. Toggweiler in letzter Sekunde ein 3:2 Sieg realisiert werden. So fand eine Vorrunde mit vielen schmerzhaften Niederlagen einen für die Rückrunde aufbauenden Abschluss. Aus sieben Spielen wurden sieben Punkte ergattert, was uns den siebten Platz von acht Mannschaften einbrachte. Da die Tabellenersten Wald und Turbenthal auch „Haare“ lassen mussten und nur zwölf Punkte auf ihrem Konto haben, setzen die Veteranen alle Hoffnungen für eine bessere Platzierung auf die Rückrunde. Für eine Beinharte Vorbereitungsphase im neuen Jahr werden die Trainer Bruno Moser und Peter Felix sicher besorgt sein. Übrigens, das Rotationsprinzip der Trainer hat nichts mit den Ergebnissen zu tun. Gewinnen wollten alle!

Zum Schluss des Spielbtriebes sei noch eine kleine Bemerkung erlaubt. Die Veteranenspiele wurden meistens fair ausgetragen. Trotzdem hat sich auch bei den Veteranen die Eigenart eingeschlichen, jeden Pfiff des Schiedsrichters aufs heftigste zu kommentieren. Auch wenn die Unparteiischen mit ihren Entscheidungen manchmal falsch lagen, wäre ein gegenseitiges Verständnis beider Seiten für das Spiel nützlicher. Mit 30 und mehr Jahren Fussballerfahrung sollte man seine Kräfte für das gefühlvolle treten des Balles einsetzten und nicht für die Gegenspieler und verbalen Attacken gegen die Schiedsrichter. Wir sind doch Vorbilder!

Im geselligen Bereich fanden wieder einige gelungene Anlässe statt. Um die Moral zu fördern organisierte die Mannschaftsleitung und im besonderen Peter Felix beim Clubhaus Rikon einen gemütlichen Grillabend. Wie man sieht, herrschte beim grillieren eine ausgelassene Stimmung, um den Geburtstag von Peter zu feiern. Nochmals vielen Dank!

Unser Reisebeauftragter und gute Seele Manfred Federlein konnte im Spätherbst, d.h. am 26./27.10.2002, wieder mit einer Premiere aufwarten. Diesmal ging es entlang der Elsässischen Weinstrasse nach Barr. Die ersten Eindrücke dieser Reise ins Elsass wirkten fast klischeehaft: Urige kleine Ortschaften mit jahrhundertealten Fachwerkhäusern und Storchennestern auf den Dächern, einladende Weinlandschaften und gemütliche Weinstuben. Viele Besucher finden den Weg ins Elsass wegen seiner kulinarischen Genüsse und nicht zuletzt wegen seiner weitgehend intakten Natur im mächtigen Mittelgebirgsmassiv der Vogesen. In Riquewihr sind fast alle historischen Gebäude aus dem 16. und 17. Jahrhundert mit ihren Innenhöfen, den bedeckten Gängen und Springbrunnen erhalten geblieben. Riquewihr ist bekannt für seine Rieslingproduktion und der Ort, wie die ganze Region, scheint vom und für den Weinbau zu leben. Das mittelalterliche Zentrum erstreckt sich über einige Hügel und eine Talmulde der Untervogesen. Seine architektonischen Reichtümer und der Weinbau machen einen Besuch der Stadt zum unerläßlichen Teil jeder Elsaß-Reise! Barr, unser Reiseziel, ist eines der attraktivsten Dörfer im Elsass. Die kleine Weinstadt liegt in mitten von Hügeln nicht weit entfernt von Straßburg. Die Einwohner Barrs sind bekannt, ein feuriges Temperament zu haben, welches durch ihren kräftigen Wein noch geschürt wird. Auf der Rückreise am Sonntag besuchten wir kurz die Münsterstadt Freiburg, um über den Hochschwarzwald, vorbei an Titi- und Schluchsee, wieder in die Heimat zu gelangen. Eine gelungene, kurzweilige Reise bescherte uns manch schöne Stunde und wir danken Küde für die sorgenlose Fahrt und Manf für die einwandfreie Organisation.

Für den Rutsch ins Jahr 2003 wünschen wir allen „Machern“ und Spieler des FCKR sowie den Leser des Tschütteler Gesundheit, viel Freude und Erfolg im neuen Jahr.

 

Tschütteler Ausgabe 3, Rückrunde 2002/2003

In den vergangenen Winterwochen fanden wieder mehrere sportliche Grossveranstalltungen statt. Neben der Ski- und Langlauf-Weltmeister­schaft war auch das Lauberhornrennen mit einer der Glanzpunkte dieses Skiwinters. Aussergewöhnliches ereignete sich im Segelsport. Eine Erfolgsgeschichte, vom Schweizer Traum zur Realität, der tolle Sieg der Alinghi. Doch der Frühling naht, die Tage werden länger, die Temperaturen angenehm warm und die Natur erwacht aus ihrem Winterschlaf. Auch der Fussball wird wieder aktiv. Mit grossem Interesse werden die Fussballliegen in ganz Europa verfolgt. Die Champions League befindet sich schon in der Endphase und die Finalrunde um den Titel des Schweizermeisters wird mit dem Duell Basel gegen GC ihren Fortgang finden. Grosse Hoffnungen ruhen auch auf die Schweizer Nationalmannschaft. Eine Qualifikation für die EM 2004 in Portugal wäre sicher eine Reise wert.

Die Veteranen verbrachten die Winterpause nicht untätig. Wie immer standen einige Aktivitäten auf dem Terminkalender, um Teamgeist und Kameradschaft zu fördern. Bei einem gemütlicher Kegelabend im Restaurant Linde in Langenhard wurde die Vorrunde nochmals kurz rekapituliert. Die Trainer wurden für ein paar taktische Fehler gerügt, aber noch mehr wurde ihr grosser Einsatz, den Spielbetrieb sowie gesellige Anlässe oder das alljährliche Aquafit zu organisieren, verdankt. An dieser Stelle möchten wir uns nochmals bei Irene, Leiterin des Aquafit, für ihr hervorragendes Training nochmals herzlich bedanken. Ebenfalls nicht kritiklos wurden Spieler für Disziplinlosigkeit in einzelnen Spielen getadelt, aber sie sind ja noch lernfähig. Ausserdem wurden die letzten organisatorische Details geregelt. Weiterhin üben das Amt des Trainers Bruno Moser und Felix Peter aus. Während die meisten Veteranen mit ihren Familien Ende Februar bis Anfangs März die Skiferien genossen, war es Zeit vom Hallentraining abschied zu nehmen um auf dem zum Teil eisigen Trainingsfeld des Sportplatz Arlets in Rikon die Fussballschuhe zu schnüren. Trotz teilweise misslichem und kaltem Wetter war der Trainingsbesuch ausgezeichnet und wir sind alle gespannt, ob sich die Trainingsanstrengungen in den Meisterschaftsspielen bezahlt machen wird.

Neben dem allgemeinen Spielbetrieb werden auch Termine für weitere Anlässe festgelegt. Fix ist die tatkräftige Unterstützung für das FC KR Grümpelturnier Ende Mai 2003. In Planung sind kleinere Zusammenkünfte mit dem Ziel einer positiven Teamentwicklung sowie eine 4-tägige Städtereise am Ende der Rückrunde. Nach den unvergesslichen stattgefundenen Ausflüge in verschiedene Hauptstädte wie Kopenhagen, Prag, Berlin etc. sind die Erwartungen an das Organisationsteam gross. Je nach Resultaten in der Rückrunde steht dem OK ein bedeutender Betrag aus der Mannschaftskasse zur Verfügung und dementsprechend wird das Reiseziel ev. im nahen, aber schönen Schwarzwald oder aber ein wenig nördlicher in Köln oder vielleicht sogar in Amsterdam sein.

Für die Rückrunde sind die Veteranen gespannt, ob das Ziel, den Sprung in die obere Tabellenhälfte zu verwirklichen, erreicht werden kann. Allen andern Mannschaften wünschen wir viel Erfolg. Dem Vorstand in ihrer Arbeit keine besonderen Vorkommnisse und ein gutes Gelingen aller „strategischen“ Massnahmen, den FC KR weiterhin erfolgreich zu Führen.


Tschütteler Ausgabe 1, Vorrunde 2003/2004

Saison-Abschluss 2002/03 und Vorschau 2003/04

Eine bewegtes Fussballjahr ging zu Ende. Der AC Milan gewann die Champions League, in den europäischen Fussballstadien sorgte aus Schweizer Sicht vor allem der FC Basel für Furore und Köbi Kuhns Nationalmannschaft ist weiterhin auf EM-Kurs. In der Sommerpause werden, wo vorhanden, wieder ein paar Fränkli oder Euro locker gemacht um die Kader für die neuen Saison zu verstärken. Trotz den wirtschaftlich schwierigen Zeiten und grosser Verschuldung einiger Klubs gab es ein paar spektakuläre Transfer zu vermelden. An erster Stelle steht wohl der Transfer David Beckham zu Real Madrid, der durch sein Äusseres und seine Art Fussball zu spielen alle Fans zu begeistern vermag.

Bei den Veteranen wurden an der letzten Teamsitzung die nötigen Massnahmen für eine erfolgreiche neue Saison 2003 / 04 festgelegt. Zum Trainergespann Peter Felix - Bruno Moser wurde zusätzlich Küde Cattaneo gewonnen, der zugleich auch die ersten Trainingseinheiten ab dem Mittwoch, 30. Juli 2003, 19.45 Uhr, auf dem Sportplatz Arlets in Rikon leiten wird. Das Spielerkader erhielt ein paar Veränderungen. Aus alters oder gesundheitlichen Gründen kam es zu Rücktritten in den Passivstand, d.h., sie werden sich, sofern nötig, für Spiele zur Verfügung halten. Die Aufgabe der Trainer wird nicht leicht, doch alle sind zuversichtlich, wieder eine tolle Saison bei den Veteranen verbringen zu dürfen. Auch wurde mit der Planung der Herbstreise begonnen und verschiedene Ausflugsziele besprochen. An erster Stelle wurde der Besuch eines Länderspiels der Schweizer Nati oder Bundesligaspiels in Freiburg, ev. Stuttgart, diskutiert. Unser Chef Abteilung Reisen und Anlässe, Manfred Federlein, wird in Zusammenarbeit mit Kassier Heinz Toggweiler sicher für ein attraktives Programm besorgt sein.

 

Reisebericht Köln

Zum gemütlichen Ausklang der Saison 2002 / 03 reisten die Veteranen am 20. Juni 2003 für drei Tage nach Köln. Zwölf Reisefreudige Fussballer fanden sich am Bahnhof Winterthur ein, um den ICE 6.28 in Richtung Köln zu besteigen. Nach der Übergabe der Lunchpakete durch Peter Felix ahnte man noch nicht, dass man mit der Verpflegung sparsam umgehen musste. Kurz nach Basel gab es einen Stromleitungsunterbruch und so musste man anstatt im klimatisierten Erstklassabteil des ICE bei manchmal fast 300 km/h in den Regionalzug nach Mannheim umsteigen und auf der Reisetasche oder der Gangtreppe platz nehmen. Trotz dieser Panne lies sich Reiseleiter Manfred nicht aus der Ruhe bringen und brachte die Truppe wohlauf nach Köln. Nach der Ankunft hiess es im Hotel Edengarten, das kaum einen Steinwurf vom Bahnhof und Zentrum Kölns entfern war, einchecken. Anschliessend lernte man auf der zweistündigen Stadtrundfahrt alle wichtigen Sehenswürdigkeiten und Eckdaten aus der Geschichte Kölns kennen. Unter den deutschen Großstädten ist Köln die älteste. Ihr Name geht zurück auf die Römer, die ihre "Colonia" 50 n. Chr. zur Stadt erhoben. Trotz der verheerenden Folgen zweier Weltkriege präsentiert sich Köln heute mit dem Erbe seiner alten und wechselvollen Geschichte, als: Kunst- und Messestadt von Weltrang, Verkehrs- und Wirtschaftszentrum Westeuropas und, last but not least: vitale, liebenswürdige Stadt, in der die Vergangenheit und Gegenwart, Wirtschaft und Kultur eine faszinierende Verbindung eingehen und in der die Menschen – nicht nur im berühmten Karneval – gerne lachen und leben sondern auch ihre Mitmenschen leben lassen. Der alte Römer-Spruch bewahrheitet sich neu: "Wer Köln und seine Umgebung nicht gesehen hat, hat Deutschland nicht gesehen." Nach einer kurzen Nacht stand ein Ausflug auf das Schloss Drachenburg auf dem Programm. Von dort hat man einen herrlichen Ausblick über das Rheintal und das Siebengebierge. Beim Abstieg zu Fuss nach Königswinter am Rhein hatte man die Gelegenheit sich inspirieren zu lassen und neue Fussballpläne zu schmieden. Auf der Rückfahrt per Rheinschiff hatte man wiederum eine reizvolle Umgebung zu bewundern. In Köln angekommen, begab man sich hungrig und durstig ins historischen Restaurant Haxenhaus zum Rheingarten im herzen der Altstadt. Die Heimreise verlief ruhig und ohne Panne. Fazit: Heidi (OK-Köln) und Manf wir danken euch für die grossartige Reise nach Köln, es war ein riesen Spass.

 

 

Blick ins obere / untere Rheintal vom Schloss Drachenburg                                    

 

Im Namen der Veteranen danken wir allen, die zu einem guten Gelingen der letzten Saison beitrugen und hoffen, dass das Veteranen-Team weiterhin Lust macht auf Fussball und vieles mehr! Für die Saison 2003 / 2004 wünschen wir allen Mannschaften viel Erfolg. Dem neuen Vorstand ein gutes Gelingen, den FC KR weiterhin erfolgreich zu Führen.

 

 

 

 

Tschütteler Ausgabe 2, Vorrunde 2003/2004

Mit einigen Sorgen stiegen die Veteranen in die neue Saison. Auf der Spielerliste befanden sich nur 14 Namen und das Trainergespann Bruno Moser / Peter Felix war gefordert, um für jedes Spiel eine Schlagkräftige Mannschaft aufs Spielfeld zu bringen. Aber der Einsatzwille der 14 treuen Veteranen war unbeirrt. War jemand aus irgendwelchen Gründen Abwesend, stellte sich der eine oder andere Passivspieler spontan zur Verfügung. Es ist nicht selbstverständlich, dass sich Spieler für die Mannschaft aufopfern und sich gegen bis 25 Jahre jüngere Fussballer entgegenstellen. An dieser Stelle sei Willi, Heinz und Manfred herzlich gedankt und sie verdienen den Respekt aller Mitspieler. Mit viel kämpferischem Einsatz wurden alle Spiele mit beachtlichen Leistungen bestritten und obwohl die erhofften Punkte ausblieben, konnte das Resultat immer knapp gehalten werden. Bis jetzt wurden nur vier Punkte erspielt, trotzdem kann man mit dem erreichten zufrieden sein. Sind alle Mannen voll einsatzfähig und kann das Kader mit ein paar Spieler noch ergänzt werden, kommt auch noch Spielglück dazu, sollte am Ende der Saison das Punktekonto mindestens zweistellig sein. Die ungebrochene Freude am Fussball, der gute Mannschaftsgeist und Zusammenhalt der Truppe verspricht für die Rückrunde einige Hoffnung. Das Winterprogramm steht nun vor der Türe. Es wird weiterhin in der Turnhalle Rikon trainiert und heisse „Mätschli“ geben. Zur Vorbereitung der Rückrund wird es wieder das beliebte aber oft unterschätzte Aquafit geben.

 

Reisebericht 25./26.10.2003: Freiburg im Breisgau 

Am Samstagmorgen trafen sich 12 unternehmungslustige Veteranen zur Reise nach Freiburg im Breisgau. Wie gewohnt brach schon nach kurzer Zeit erste Hektik auf. Einige Reisende sassen noch gemütliche beim offerierten Café der Garage Moser, als die beiden Reiseleiter Küde und Manf zur Eile aufriefen, da um 10 Uhr der Apéro im sonnigen Schwarzwald organisiert war. Es war eine Fahrt durch eine wunderschöne Landschaft und die verschneiten Wiesen und Wälder liessen mehr auf ein Skiweekend schliessen als eine Fahrt zum Bundesligaspiel Freiburg  - Werder Bremen. Damit unser Chauffeur Küde die vorgeschriebenen Ruhezeiten einhalten konnte, wurde auch Wert auf genügend Fahrpausen gelegt. Dabei wurde vor allem die Vorrunde diskutiert und man war sich einig, bleibt die Freude am Fussball, herrscht weiterhin eine gute kameradschaftliche Atmosphäre, steht einer erfolgreichen Rückrunde nichts im Wege.

10. Spieltag: SC Freiburg - Werder Bremen

Der SC Freiburg hat mit 2:4 (0:3) gegen den SV Werder Bremen zum ersten Mal in dieser Saison im Dreisamstadion verloren. Den Grundstein für einen verdienten Sieg legten die überzeugend auftretenden Gäste bereits in der ersten Hälfte, in der zweimal Ailton (14./28.) sowie Johann Micoud (37.) die Bremer in Führung schossen. Nach einer Stunde konnte Alexander Iash­vili für den Sport-Club verkürzen, bevor Ivan Klasnic (65.) den alten Abstand wiederherstellte. Erneut Iashvili gelang in der Schlussminute das zweite Tor für die Gastgeber. Als Mannschaft, die „in dieser Saison den bislang attraktivsten und schönsten Fußball spielt“, hatte Volker Finke vor dem Spiel die Gäste aus Bremen eingestuft. Dass der Freiburger Trainer mit dieser Einschätzung nicht falsch lag, demonstrierte der SV Werder vor allem in der ersten Hälfte auf eindrucksvolle Weise. „Wir haben heute gegen eine Mannschaft gespielt, die mit Sicherheit um die Meisterschaft mitspielt.“ Ein unterhaltsames Bundesligaspiel ging bei grosser Kälte zu Ende.

 

Mit sechs schön herausgespielten Toren waren alle Veteranen vom gezeigten zufrieden und man konnte sich dem gemütlichen Teil der Reise widmen. Die Truppe freute sich, in einem Brauhausrestaurant den Hunger zu stillen. Manf empfahl, die Schwarzwaldspezialitäten zu kosten und unser Kassier Heinz gab grünes Licht und bezahlte alles aus der gut gefüllten Mannschaftskasse. Am Sonntag stand eine Stadtbesichtigung auf dem Programm. Manf war für einen Kurzvortrag bestens gerüstet und konnte uns über Geschichte und Wirtschaftslage der Stadt bestens informieren. Heute leben rund 200.000 Menschen in der Stadt Freiburg, darunter etwa 30.000 Studierende der Universität, der Fachhochschulen und der Pädagogischen Hochschule. Von diesen Hochschulen profitieren auch die zahlreichen Forschungseinrichtungen. Zum wirtschaftlichen Wohlstand tragen vor allem die vielen kleineren und mittelständischen Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor, Pharmazie und der Elektronikbranche bei. Die Freiburger Bächle sind charakteristisch für die historische Altstadt. Ursprünglich waren sie wahrscheinlich gedacht für die Versorgung mit Brauchwasser und als Schmutzwasserkanäle. Heute sorgen die Wasserläufe für ein angenehmes Klima und sind eine beliebte Spielwiese für Groß und Klein. Aber aufgepasst, wer als Gast nach Freiburg gekommen ist – heißt es doch, wer in ein Bächle tritt, ist nicht das letzte Mal in Freiburg gewesen. Ein Datum wird gesucht!

 

 

Tschütteler Ausgabe 3, Rückrunde Saison 2003/2004

Die Analyse der Vorrundenspiele ist schnell beschrieben. Trotz einem kleinen Spielerkader konnten die Trainer fast ohne Probleme eine Mannschaft präsentieren, die zwar keine Wunder bewirkte, aber achtbare Resultate erzielte. Der spärliche Punktestand widerspiegelt die Leistungen falsch, waren doch die Spiele immer hart umkämpft, die Niederlagen knapp und nicht zwingend. Bei mehr Glück in den Spielen der Rückrunde sollte ein Platz in der oberen Tabellenhälfte möglich sein.

Zum Abschluss der Vorrunde konnte man sich ausserhalb des Fussballs für mehrere Aktivitäten begeistern, die gar keine oder nur im entferntesten Sinn mit „Tschutten“ Gemeinsamkeiten haben. Für das Junioren-Chlausturnier waren mehrere Veteranen, unter Anleitung von Chefbäcker Peter Felix, daran beschäftigt, die Junioren mit Gebäck zu überraschen. Sie kneteten den Teig, wallten ihn aus, formten ca. 80 Gritibänzen, schoben die Bleche in den Ofen und prüften fachmännisch die frisch gebackenen Leckereien. Es wären noch mehr geworden, aber manche konnten schon in der Entstehung den Gaumenfreuden nicht widerstehen. Weiter wurde zur Abschluss-Teamsitzung erstmalig die Bowlinghalle Rümikon besucht. Da wurde abgeräumt, was das Zeug hielt. Schon nach den ersten Frames (Würfe) wurde nur noch in der Bowlingsprache gesprochen. „Pins“ (Kegel), „Spare“ (Abräumen aller Pins im zweiten Wurf) und „Strike“ (Abräumen aller Pins im ersten Wurf) gehörten zur Umgangssprache und manch einer fragte sich, was da für Profis am werke sind. Auch die Spielerfrauen lehrten ihre Männer das fürchten und es machte die Runde, dass sie heimlich schon mehrere Bowlingabende verbrachten. Zum Schluss des Abends war an gleicher Stelle noch ein Spaghettiessen angesagt. Ein „lässiger“ Abend, zur Wiederholung empfohlen, nahm ein gemütliches Ende.

Zum Einstieg in die Rückrunde wurde am 23.01.04 das Hallen-Plauschturnier in Seuzach besucht. Dabei wollte man die Erfahrung aus dem letzten Jahr nutzen und eine geschlossene Mannschaftsleistung abliefern. Gleich im ersten Spiel stand das Derby gegen Räterschen auf dem Programm. Alle FC K-R Veteranen kämpften wie die Löwen, legten sich ins Zeug und bei einem herrlichen Angriff wurde das 1:0 geschossen. Der Vorsprung konnte mit ein wenig Glück und mehreren Glanzparaden von „Tiger“ Manfred Federlein gehalten werden. Gegen die anderen Teilnehmer war jedoch nichts zu machen. Zu wenig war man mit dem Training für ein so hochdotiertes Turnier fortgeschritten. Aber das grosse Ziel wurde erreicht. Als Preis für den 4. Schlussrang wurde man mit einem Rollschinkli belohnt, das bei der ersten Teamsitzung im Frühjahr mit ein paar gluschtigen Zutaten verzerrt wird.

Noch wurden die Fussballschuhe nicht geschnürt. Der Winter zeigte sich von seiner schönsten Seite und auch im März waren die Wälder und Wiesen im Tösstal mit der weissen Pracht bekleidet. Die Temperaturen waren oftmals unter dem Gefrierpunkt und so zog man das Hallentraining vor, bis der Fussballplatz von Eis und Schnee befreit war und die Trainingseinheiten wieder im freien stattfinden konnten. Man hatte ja noch Zeit. Der Rückrundenstart ist auf den 2. April 2004 vorgesehen und bis dann werden die Trainingsorte, Halle oder Platz, der Witterung angepasst. Bemerkenswert ist der gut besuchte und fleissige Trainingsbetrieb, was für die Rückrunde aus Trainersicht ein positives Anzeichen ist, die Spiele mit einem grösseren Spielerkader als auch schon bestreiten zu können. Übrigens, der FC Kollbrunn-Rikon Spielplan aller Mannschaften kann auf der entsprechenden FC K-R Internetseite eingesehen werden. Die Veteranen freuen sich über jeden Zuschauer, der an ihren Spielen mitfiebert.

Wir sind gespannt, ob die erfolgten Trainings eine positive Entwicklung auf die sportlichen Resultate nehmen. Auch wollen wir den gemütlichen Teil unseres Veteranensports weiter fördern. Wie schnell passieren unerwünschte oder unvorhersehbare Ereignisse. Gesundheitliche Probleme können ein Leben in eine ganz andere Richtung weisen. Wir sind dafür besorgt unseren Geist und Körper so in Einklang zu bringen, dass die stattfindenden Aktivitäten ohne Stress und Überbelastung des Körpers stattfinden. Ein regelmässiges Training, den Gegebenheiten angepasst, führt zu mehr Wohlbefinden und Lebensqualität. Unter diesem Leitspruch frönen die Veteranen ihren geliebten Sport Fussball.

Wir freuen uns auf die kommende Fussballzeit und werden wie immer unser Bestes geben.


Tschütteler Ausgabe 1, Vorrunde Saison 2004/2005

Wir freuen uns auf die kommende Fussballzeit. Es ist nicht zu glauben, kaum ist die Saison zu Ende, wird schon die neue Saison 2004/2005 geplant. Die Trainerfrage wurde an der letzten Teamsitzung kurz besprochen und das Traktandum, dass alle zwei bis drei Monate ein Trainerwechsel stattfindet, konnte schnell erledigt werden. Wieder haben sich diverse Spieler bereit erklärt während dieser Zeit den Betrieb der Veteranen zu leiten. Wer es wann genau und wie macht, entzieht sich meinen Kenntnissen. Aber alle Veteranen sind von Peter Felix und Bruno Moser aufgerufen, am 28. Juli 2004 zum Training zu erscheinen. Von allen Verantwortlichen wurde ein hartes Training prophezeit, damit man in der kommenden Saison das Punktekonto verdoppelt und gegen alle Mannschaften zu Erfolgen kommen kann. Ein hoch gestecktes Ziel. Man bedenke aber, der Teamgeist ist so gut, dass einige Spieler ihr mehr als 20 jähriges Jubiläum im Veteranenfussball feiern können und sie noch keine Sekunde daran dachten, mit Fussball aufzuhören um ein anderes sportliches Hobby zu frönen. Immer wieder gibt es jüngere Spieler die zu den Veteranen stossen und einen frischen Wind in die Mannschaft tragen. Ein Team für „Jung und Alt“, unternehmungslustig und erfolgreich. Wir freuen uns, die kommende Saison in Angriff zu nehmen!

Reisebericht  Wien

Fussball ohne Reisen. Dies ist kein Thema. Am 13. Juni 2004 trafen sich vierzehn Reisefreudige um in Zürich-Kloten das Flugzeug nach Wien zu besteigen. Ich nehme es vorweg. Unter der hervorragenden Leitung und Organisation von Manfred verbrachten wir drei tolle Tage in der Hauptstadt Österreichs. Wien, eine Stadt mit vielen Facetten. Nach dem Transfer ins Hotel Kärntnerhof, das im Zentrum der Stadt liegt, war auch schon die Stadtrundfahrt auf dem Programm. Langeweile? In Wien unbekannt. Zu sehen waren Sehenswürdigkeiten wie, um nur ein paar zu nennen, der Stadtpark, das Burgtheater, die Staatsoper, das Parlamentsgebäude, die Hofburg und das Schloss Schönbrunn, indem auch die prächtigen Säle und Gemächer besichtigt wurden. Anschliessend , verbunden mit einem Stadtbummel, ging es zum Stephansdom, eine imposante Kirche mitten im Zentrum und nur ein paar  Schritte vom Kärntnerhof entfernt. Nach einer kurzen Ruhepause plagte uns ein Magenknurren und wir begaben uns ins Restaurant „Zum Figlmüller“, das heisst, Wiener Flair und Gastfreundschaft gepaart mit bester Qualität in stilvollem Ambiente Die Auswahl an Köstlichkeiten war gross, aber zum bestellen gab es nur ein Menu: Figlmüller-Schnitzel. Zutaten konnten bestellt werden, waren aber nicht nötig. Schnitzel mit einem Durchmesser von 30 cm stillten auch den grössten Hunger. Am Samstag begab man sich weiter auf Entdeckungsreise und so wurden der Prater, die Donauinsel, der Naschmarkt, das Hundertwasserhaus und weitere historische Gebäude und Plätze besucht. Zudem wurde ein kurzer Abstecher in den nahe gelegenen Wienerwald unternommen. Auch dort wurden wir am Samstagabend vorzüglich bewirtet. Hier gilt der Dank René, der das Kommando für einige Stunden übernahm und den Ausflug ins „Grüne“ jederzeit unter Kontrolle hatte. Wer jetzt noch zu wenig Kalorien zu sich genommen hatte, konnte am Sonntag noch die Gelegenheit benutzen, das Cafe Sacher aufzusuchen. Sachertorte und ein großer Brauner (doppelter Espresso mit oder ohne Milch). Dieses süsse Ambiente muss man erlebt haben.

Die ganze Reise lief fast ohne Panne. Hätte der AUA Rückflug nicht vier Stunden verspätet stattgefunden, wäre einmal mehr alles perfekt abgelaufen. Nochmals herzlichen Dank an alle, für die tolle Stimmung und den guten Geist. Gespannt sind wir, wohin uns Manfred das nächste Mal führen wird. Wir freuen uns schon jetzt.

Kullinarisch und kulturell unterwegs:

 

 

Figlmüller-Schnitzel

 

 

Kaffee Sacher

 

Jules      Küde     Manfred

 


Tschütteler Ausgabe 1, Vorrunde Saison 2006/2007

Im Jahr der Fussball-WM schrieben auch die Veteranen Geschichte. So erfolgreich war man schon lange nicht mehr. Aus den 12 Spielen resultierte man 16 Punkte und einen vierten Schlussrang. Trainer Urs Müller kann zufrieden sein. Mit grossem Engagement leitete er die Trainings und unternahm alles, was durch Absenzen nicht immer leicht war, an den Spieltagen eine schlagkräftige Truppe aufs Feld zu bringen. Teilweise konnte er durch seine guten Kontakte auch auf die „älteren“ Senioren zählen, die mit grossem Teamgeist die Veteranen unterstützten. Dass die Mannschaft eine hervorragende Kameradschaft pflegt, ist allgemein bekannt. Wie üblich wurden auch verschiedene Aktivitäten ausserhalb des Fussballs unternommen. An dieser Stelle sei allen Organisatoren und vor allem Trainer Urs Müller herzlich gedankt.

Trotzdem steht man vor einem Wendepunkt. Einige Spieler gaben aus verschiedenen Gründen auf Ende Saison ihren Rücktritt bekannt. Mancher muss dem „Fussballerleben“ mit kleinen und grösseren gesundheitlichen Blessuren Tribut zollen. Eine der Mannschaftsstützen, Küde C., verlässt nicht nur die Mannschaft, sondern es zieht ihn für unbestimmte Zeit in spanische Regionen. Allen „Ehemaligen“ gilt durch ihre Leidenschaft zum Fussball und im Besonderen zum FC K-R einen grossen Dank auszusprechen. Aber es bleibt nicht viel Zeit in Erinnerungen zu weilen. In der Chefetage der Veteranen wird mit viel Elan schon jetzt die Mannschaft für die Saison 2006/07 zusammengestellt. Im Moment verfolgen und geniessen, je nach dem, noch alle die Fussball-WM, aber bald geht es wieder los. Wir freuen uns schon jetzt auf eine neue, tolle und erfolgreiche Fussballzeit. Wie auch immer!

Frühjahrsreise Lissabon

Am Donnerstagabend des 20.06.06 besammelten sich zehn Reisefreudige zum Abflug Richtung Lissabon. Nach einem problemlosen Flug bezog man im Hotel DOM CARLOS LIBERTY an der Strasse Avenida da Liberdade / Rua Alexandre Hercolano das Quartier. Nur ca. 1 km vom Zentrum entfernt liegt das Hotel in idealer Lage.

 

Lissabon mit seinen alten Villen, großen Plätzen, den vielen Restaurants und Bars verzaubert den Besucher schon nach kurzer Zeit.

 

Am Freitag wurde eine ausgedehnte Stadtbesichtigung unternommen. Nach einem Fussmarsch zur U-Bahn ging es bis zur Station Martim Moniz. Von dort aus fuhr man mit dem voll besetzten, ratternden „eléctrico“ (Strassenbahn), Linie 28, durch die Stadtviertel Largo Moniz, Mouraria, Alfama Baixa, Chiado und Bairro Alto. Diese Fahrt wurde von mehreren Besichtigungen unterbrochen. Eine davon war das Castelo do São Jorge, von wo man einen herrlichen Rundblick über die Stadt geniesst. Nach einem anstrengenden, aber interessanten Tag genoss man am Abend in einer kleinen Taverne die traditionelle Küche Lissabons. Eingeladen wurde die ganze Truppe von Küde C., der als „kleiner Abschied“ in geselliger Atmosphäre seinen vorläufigen Rücktritt erklärte.

Am Samstag ging es auf die andere Seite Lissabons. Das „Monumento Cristo Rei I“ wurde nach einer kurzen Schiffs- und Busfahrt erreicht. Dieses gigantische Bauwerk erinnert etwas an Rio und vermutlich hat es mit dem Jesus hier ähnliche Bewandtnis. Per Aufzug gelangt man auf die Aussichtplattform (ca. 100m) von wo aus man bei gutem Wetter einen grandiosen Überblick über Lissabon hat. Zurück in der Stadt wurde nochmals die Altstadt erkundet und wir genossen das Flair der grossen Plätze mit den unzähligen Restaurants.

Am Sonntag nahm eine unvergessliche Reise ihr zu rasches Ende. Unsere Reiseleiter Manfred und Küde brachten uns ohne Zwischenfall sicher und behutsam wieder nach Hause. Schon wurden die nächsten Reiseziele diskutiert, immer ein gutes Zeichen. Herzlichen Dank!